| 1. Mannschaft: Ganz viel von nichts! 1:5 Heimblamage gegen einen schlagbaren Aufsteiger aus Annen. |
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| Geschrieben von: Stefan Kraus |
| Sonntag, 11. September 2011 19:46 |
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Am vierten Spieltag vertraute das Trainergespann wieder der Startformation aus der Vorwoche, in der Hoffnung die Mannschaft würde an die gute 1. Halbzeit gegen Schüren anknüpfen. Das Spiel gestaltete sich zunächst recht zäh, beide Mannschaften agierten sehr bedacht und tasteten sich etwa zehn Minuten lang ab. Der HSC versuchte nach und nach mit hohem Aufwand das Spiel in Richtung Annener Hälfte zu verlagern und konnte sich ein leichtes, zumindest optisches Übergewicht erspielen, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Der Gast aus Annen schaffte es mit wesentlich weniger Aufwand die Angriffe der Hausherren abzuwehren und setzte seinerseits den ein oder anderen gefährlichen Konter.
Einer dieser Konter brachte dann auch das 0:1. ein Annener Spieler wurde aussichtsreich an der Strafraumkante gefoult und der anschließende Freistoß flog wie ein Strich an der Mauer vorbei ins rechte Toreck. Wiederum versuchte der HSC mit hohem läuferischem Einsatz aber wenig ideenreich zurückzukommen. Das wenig später folgende 0:2 war unter anderem das Resultat dieser Ideenlosigkeit. Torwart Steve Schroeter fand keine Anspielstation für einen konstruktiven Spielaufbau und schoß den Ball hoch nach vorne. Zwei verlorene Zweikämpfe und einen leicht abgefälschten Schuss später trudelte der Ball unglücklich unter dem Körper des Hörder Torhüters hindurch ins Tor. Der HSC steckte nicht auf und versuchte weiterhin das Spiel in Richtung Gästetor zu verlagern. Unterstützung erhielt die Mannschaft dabei ausgerechnet von einem Gästespieler. Nach einem Foul an Lars Ötting konnte sich dieser ein paar Worte in Richtung des Unparteiischen nicht ersparen und kassierte binnen einer Minute Gelb und Gelb-Rot. Erst jetzt sollte sich der HSC die erste hochkarätige Chance herausspielen, doch Dario Philipp als auch Max Nennstil ließen bei ihrer Doppelchance die letzte Zielstrebigkeit vermissen und so ging es leider ohne den wichtigen Anschlusstreffer in die Halbzeit. In der Pause versuchte das Trainergespann die Mannschaft nochmal auf die zweiten 45 Minuten einzustimmen und die Hoffnung, dass die numerische Überlegenheit sich positiv bemerkbar machen würde war groß. Das Trainerteam versuchte dem sich andeutenden Debakel nochmal mit einem Dreifachwechsel entgegenzuwirken. Mit Hassen Belamkadem und Jörn Kaufmann für Max Nennstil und Tammo Knieriem wurden zwei weitere Stürmer aufgeboten und ein defensiver Mittelfeldspieler geopfert. Mit Christian Boullier für Dario Philipp sollte nochmal mehr Druck über die rechte Seite entfacht werden. Tatsächlich fiel dann auch der Anschlusstreffer für den HSC, doch die Körpersprache der Spieler ließ erahnen das an ein nochmaliges Aufbäumen nicht zu denken war. Quasi im Gegenzug stellte der Gast den alten Abstand wieder her und ließ noch einige hochkarätige Chancen liegen. Zwar kam auch der HSC aufgrund der zunehmenden Nachlässigkeiten der Gäste noch zu guten Einschussmöglichkeiten, allerdings hätte diese Vorstellung auch kein weiteres Tor verdient. Diese 1:5 Niederlage ist aufgrund der desolaten Leistung, gerade in der zweiten Hälfte, mehr als verdient. Fazit: Es bleibt noch viel zu tun! |









