1. Mannschaft: 1. Halbzeit Hui, zweite Halbzeit...geht so! 2:1 Sieg gegen Hillerheide PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Kraus   
Sonntag, 28. August 2011 19:26
Im Vergleich zur letzten Woche wurde die Mannschaft vom Trainerteam auf vier Positionen verändert. Auf der rechten Abwehrseite feierte Marcel Lupp sein Saisondebut, Philipp Krause rückte dafür eine Position nach vorne und übernahm die rechte Außenbahn. In der Zentrale nahm der wiedergenese Max Nennstiel seine angestammte Position ein, während Dario Philipp als zweiter Stürmer neben Marcel Grahl agieren sollte.Und man sah der Mannschaft von Beginn an, dass sie den äußerst dürftigen Eindruck des Auftaktwochenendes korrigieren wollte.

Der HSC zeigte sich sehr präsent und aggressiv in den Zweikämpfen, dazu lauffreudig  und spielstark.

Doch der verdiente Lohn in Form eines schnellen Tores sollte sich zunächst nicht einstellen. Zweimal Nennstiel und einmal Grahl vergaben die ersten guten Einschussmöglichkeiten. Die  Gäste aus Hillerheide beschränkten sich in dieser Phase auf ihr Konterspiel und kamen auf diese Weise das ein oder andere Mal gefährlich vor das HSC-Gehäuse.  Letztendlich waren dies aber Ausnahmen, denn der HSC hatte das Spiel durchaus im Griff.
Das 1:0 kam deshalb auch nicht überraschend, Marcel Grahl zog von der rechten Seite in die Mitte und steckte schön auf Dario Philipp durch, der  aus kurzer Distanz mit einem trockenen Flachschuss die verdiente Führung besorgte.
Mit der Führung im Rücken spielte es sich dann ganz ungeniert und die Mannschaft wollte mehr und legte nach.
Nach schöner Kombination über die linke Seite stand Lars Ötting frei vor dem gegnerischen Torwart und netzte überlegt zum 2:0 ein.
Den Schlusspunkt der 1. Halbzeit setzte Marcel Grahl, der frei auf den gegnerischen Torwart zulaufen konnte, seinen Lupfer aber  nicht hoch genug ansetzte und am Torwart scheiterte.

Die 1. Halbzeit machte Lust auf mehr, und zunächst sah es auch so aus als ob die Mannschaft da weitermachen würde wo sie aufgehört hat.
Aber auch dem Gast aus Hillerheide merkte man an, das dieser sich noch lange nicht aufgegeben hatte. Hillerheide erhöhte nach und nach den Druck und man konnte sich beim gut aufgelegten HSC-Torwart Steve Schröter bedanken, dass die Gäste nicht schon unmittelbar nach der Pause zum Anschlusstreffer kamen.
Der HSC ließ sich davon zunächst nicht beeindrucken und erspielte sich seinerseits noch weitere Einschussmöglichkeiten. Aber wie es nun mal so oft ist, wenn man vorne die Tore nicht macht bekommt man sie hinten rein.
Der Anschlusstreffer schien für den HSC ein Schlag ins Genick gewesen zu sein. Nach und nach entglitt der Mannschaft das Spiel, spielerische Elemente hatten plötzlich Seltenheitswert und allgemein fehlte dem HSC in dieser Phase eine ordnende Hand, die wieder etwas Struktur in das merklich nervöser und fahriger gewordene Spiel der Mannschaft gebracht hätte. Viele Aktionen wirkten nun schwerfällig und man kam oft den berühmten Schritt zu spät. Letztendlich brachte die Mannschaft das Spiel aber mit Glück, Geschick und einem starken Steve Schröter zu einem guten Ende.

Fazit: 3 Punkte und gut is!

 
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