| D3 landet Kantersieg gegen Wellinghofen – 16:0 |
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| Geschrieben von: Kevin Drewing |
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Die D3-Jugend bleibt auch nach dem 7. Meisterschaftsspieltag weiterhin ungeschlagen. An diesem Wochenende konnten wir einen wahren Kantersieg landen und unsere Begegnung gegen die D1 des FC Wellinghofen aufgrund einer sehr starken Mannschaftsleistung mit 16:0 gewinnen. Dennoch muss man auch dem Gegner insofern großen Respekt zollen, dass dieser trotz der ferienbedingten schwachen Besetzung überhaupt angetreten ist und zumindest versucht hat mit Mut und Kampfgeist dagegenzuhalten.
Hierbei muss man betonen, dass ein solch hoher Sieg im Vorfeld nicht wirklich zu erwarten war. In den bisherigen Saisonspielen hatten sich die Wellinghofer stets gut aus der Affäre gezogen und belegten vor unserem Aufeinandertreffen einen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Somit versuchten wir uns auf diese Partie besonders intensiv vorzubereiten, um im direkten Vergleich die Oberhand behalten zu können. Allerdings waren wir auch ein bisschen zum Siegen verdammt, um unseren Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. Sicherlich war es aber auch für uns etwas ungewöhnlich eine reguläre Meisterschaftsbegegnung an einem Ferienwochenende austragen zu müssen. Glücklicherweise konnten wir jedoch auf einen Großteil der Mannschaft zurückgreifen und somit mit einer gehörigen Portion Optimismus ins Spiel gehen. Bereits vor dem Anpfiff fiel uns auf, dass die gegnerische Mannschaft scheinbar mit deutlich größeren Personalsorgen zu kämpfen hatte und äußerst knapp besetzt war. Doch lässt sich natürlich nur äußerst selten über die Quantität auf die Qualität der Spieler oder sogar der gesamten Mannschaft schließen, sodass wir trotz alledem nicht leichtsinnig, sondern weiterhin höchst konzentriert an die Aufgabe herangehen wollten. Zu Beginn der Begegnung taten wir uns auch durchaus schwer, da wir noch nicht so flüssig und zielsicher kombinierten. Außerdem endete praktisch jede unserer Angriffsbemühungen an dem, an der gegnerischen Strafraumgrenze errichteten, Wellinghofer Schutzwall. Diesen steuerten wir stets durch die Mitte des Spielfeldes an anstatt ihn durch schnelle und präzise Offensivaktionen über die Außenbahnen zu umgehen und somit zu knacken. Irgendwann war der Bann dann aber doch gebrochen und wir konnten den Führungstreffer zum 1:0 markieren. Auch in der Folgephase dominierten wir weiterhin die Partie. Man hatte jedoch das Gefühl, dass wir irgendwie zwei Gänge zurückgeschaltet hätten und das Spiel somit nur noch verwalten wollten, anstatt weiter konsequent auf den nächsten Treffer zu drängen, der aufgrund der Einseitigkeit des Spiels wahrscheinlich sogar schon eine Vorentscheidung bedeutet hätte. Diese kleine Verschnaufpause stellte sich nun aber nur als die Ruhe vor dem Sturm heraus. Nach unserem Treffer zum 2:0 ging es Schlag auf Schlag, sodass wir schließlich mit einer komfortablen 6:0-Führung in die Halbzeitpause gehen konnten. Man sollte an dieser Stelle nicht verschweigen, dass die Wellinghofer in der ersten Hälfte auch ein paar gute Situationen an unserer Strafraumgrenze vorzuweisen hatten, aus diesen aber letztlich kein Kapital schlagen konnten. Dies zeigt jedoch, dass der Gegner sich nicht nur in sein vermeintliches Schicksal fügte, sondern zumindest in den ersten dreißig Minuten noch die Chance sah, dem Spiel noch eine entscheidende Wende zu geben. In der zweiten Halbzeit war hiervon dann allerdings nichts mehr zu sehen. Wir konnten nach Belieben kombinieren, spielten uns eine gute Tormöglichkeit nach der anderen heraus und konnten weitere zehn hiervon verwerten, sodass wir das Spiel letztendlich mit 16:0 zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Allerdings sollte niemand den Fehler machen, diesem Spiel einen zu hohen Stellenwert zuzuerkennen. Wir haben sicherlich unsere Leistung aus dem Hombruch-Spiel bestätigen können und haben sowohl offensiv als auch defensiv unser aktuelles Maximum abrufen können. Allerdings mangelte es uns bisher stets an der Konstanz, eine solche Leistung auch in den nachfolgenden Spielen abrufen zu können. Es gibt weiterhin unzählige Punkte durch die Trainingsarbeit zu verbessern und wir sind immer noch in der Situation, dass man vor lauter Verbesserungspotential kaum weiß, wo man beginnen soll. Aus diesem Grund lässt sich sicherlich festhalten, dass dieser Erfolg eine schöne Bestätigung für unsere erfolgreiche Arbeit darstellt. Jedoch haben wir noch einen weiten und steinigen Weg vor uns, wenn wir auch am Ende der Saison mindestens da stehen wollen, wo wir nach diesem siebten Spieltag stehen: auf dem zweiten Tabellenplatz. Aufstellung:
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