| Vereinschronik Teil 3 |
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| Geschrieben von: Dennis Majewski |
| Samstag, 04. Februar 2012 12:13 |
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Chronik des Hörder Sportclub 1910 e.V. - Teil 3 1935 übernahm erstmals Dr. Gerhard Willing den Vereinsvorsitz, den eine kurze Zeit später wieder der alte Vorsitzende Albert Hein übernahm. Anfang 1937 wurde Paul Ackermann mit der Vereinsführung betraut. Wiederum Albert Hein führte den Verein von 1938 bis nach Ende des 2. Weltkrieges 1945. Danach übernahm wieder Dr. Willing den Vorsitz des Vereins. ![]() Meister der Bezirksklasse und Westfalenligist 1947/49. Auch der Aufstieg in die Landesliga wurde in den anschließenden schweren Aufstiegsspielen gegen die Vereine SV Sodingen, SV Bochum-Ehrenfeld, Teutonia Riemke und BV Brambauer erkämpft. Die Landesliga war damals die zweithöchste Klasse im Verband und ihre Stärke zeigen Vereinsnamen wie z.B. Westfalia Herne, VFL Bochum, Wattenscheid 09, SSV Hagen, Sportfreunde Siegen etc. Leider konnte sich diese Mannschaft nur 2 Jahre in dieser Umgebung behaupten und musste 1949 wieder in die Bezirksklasse absteigen. 1951 übernahm Wilhelm Boxhammer die Vereinsführung. Dr. Willing wurde auf Grund seiner großen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch die Jugendabteilung konnte in den Nachkriegsjahren Erfolge aufweisen, u. a. errang im Spieljahr 1948-49 die 1. Schülermannschaft den Titel eines Gruppenmeisters und wurde 2. Stadtmeister von Groß-Dortmund. Die 1. Jugendmannschaft errang in der Spielzeit 1949-50 den Gruppenmeistertitel. Im Oktober 1953 sah sich der Verein wegen der hohen Unterhaltskosten gezwungen, die mit vielen persönlichen Opfern seiner Mitglieder geschaffene und bis dahin vereinseigene Sportanlage in städtische Verwaltung zu geben. Für seine in beiden Weltkriegen gefallenen 30 Mitglieder errichtete der HSC auf einer Anhöhe seines Sportplatzgeländes einen Gedenkstein. ![]() Einweihung des Gedenksteines für die in den Weltkriegen gefallenen HSC Mitglieder. An dieser Stelle möchten wir einige Zitate aus dem Geleitwort des Vorsitzenden Dr. Willing zum 40. jährigen Bestehen des Vereins (1950) anführen: „Aus den endlosen Trümmern, die der zweite Weltkrieg in unserem Vaterlande hinterlassen hat, heißt es nunmehr ein neues Haus zu bauen. Dem deutschen Sportler erwächst in Zukunft unter anderem auch die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass unser Volk einmal wieder den ihm gebührenden Platz in der Gemeinschaft der Völker einnimmt. Unsere Sportjugend soll und muss wieder dahin kommen, ein gegenseitiges Verstehen und ein tiefes Gemeinschaftsgefühl als etwas Selbstverständliches anzusehen und immerzu danach zu handeln. Dieser Idealzustand möge auch in Zukunft im Hörder Sport-Club 1910 der stets Anzustrebende sein.“
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